Sie befinden sich: -> Ãœber uns -> Presseberichte
 
Presseberichte


Musikverein Marienfeld erspielte 2600 Mark für die Kroatienhilfe von Pater Maretic
Besuchern des Benefizkonzerts waren Eintrittskarten zu billig

dk Much.Die Einlösung eines Versprechens erlebten die zahlreichen Besucher, die am Sonntagnachmittag in die Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt nach Marienfeld gekommen waren: Johannes Frings, Vorsitzender des Musikvereins Marienfeld, hatte dem ehemaligen Gemeindepfarrer Pater Maretic bei einem Treffen versprochen, ein Benefizkonzert zu organisieren. Der Pater, von 1985 bis 1989 in Marienfeld tätig, betreut seit seiner Rückkehr nach Split (Kroatien) unter anderem ein Heim für geistig behinderte Kinder und Kriegswaisen. Frings, der 1995 als Soldat der Bundeswehr in Kroatien Dienst tat, besuchte das Heim im Advent des vorigen Jahres.

„Es ist unser erstes Konzert, darum sind wir alle ein bisschen aufgeregt", berichtete der Vorsitzende vor dem Auftritt. Offenbar hatten die 25 Musiker ihre Nerven gut im Griff, denn schon mit dem ersten Stück, Beethovens „Ode an die Freude", gelang es ihnen, das Publikum zu begeistern. Festlich getragen erklang auch „Zur Feier des Tages". Daß sie auch anders können, nämlich flott, bewiesen die Marienfelder bei Stücken wie „I will follow him" aus dem Film „Sister Act" und dem ungarischen Csardas „Anuschka". Unter dem Dirigenten Markus Reimann, ehemals Angehöriger des Stabsmusikkorps der Bundeswehr, boten die Musiker des 1988 gegründeten Vereins ein abwechslungsreiches Programm: Filmmusik („Der mit dem Wolf tanzt") und geistliche Klänge („Die Himmel rühmen"), Klassik und

Für die Kroatienhilfe von Pater Maretic spielte der Musikverein Marienfeld in der Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt. Am Ende konnten stattliche 2600 Mark aus Eintritt und Spenden für den guten Zweck überwiesen werden. Foto: Krantz

Unterhaltungsmusik verfehlten ihre Wirkung auf die Zuhörer nicht. Verdienten Applaus erhielten auch die Sänger des Gospelchors Marien­feld, die mit ihrem Auftritt den Kollegen vom Musikverein eine Verschnaufpause verschafften.

Fünf Mark hatten die 160 Besucher des Konzerts für ihre Eintrittskarten bezahlt. „Zu wenig", befanden viele, und regten eine Sammlung an. Das stolzes Ergebnis: weitere 1800 Mark! Insgesamt können 2600 Mark auf das Konto der Kroatienhilfe überwiesen werden.




MUSIKVEREIN MARIENFELD
hervorgegangen aus dem Jugendbläsercorps Marienfeld

Der Musikverein Marienfeld vor dem Konzert am 09.05.98 aus Anlaß des 10- Jährigen Bestehens

Der  Musikverein Marienfeld wurde im Januar 1988 von 17 ehemaligen  Mitglie­dern des Jugendbläserkorps gegründet. Diese 17 Mitglieder  trafen sich in der Gaststätte „ Zum Treffpunkt", um einen neuen Verein zu gründen, nachdem sich im Jahr zuvor 10 Musiker einer volks­tümlichen  Gruppierung angeschlossen hatten. Dadurch war die Vereinsarbeit sehr  erschwert worden. Unter dein Vor­sitz von Rainer Schneider wurde eine  Satzung erarbeitet und beschlossen . die auch heute noch zum Teil seine  Gültig­keit hat . Als Gründungsmitglieder sind immer noch aktiv tätig:  Josef und Gabi Frings geb. Briellner, Bernd Färfers, Martina Mittelstedt geb. Bülh. Thomas Neßhöfer, Katrin Steinke und Johannes Frings, der seit 1994 auch das Amt des 1 .Vorsitzenden bekleidet. Der erste Dirigent wurde Volker Jung aus dem Musikverein Heddinghausen.

Die  Schwierigkeit in der Anfangszeit war nun, ohne Geld, Noten und  Uni­formen einen Neuanfang zu wagen. Die ersten Noten wurden von einigen Mit­gliedern gestiftet ,Uniformen wurden selber angeschafft,  und der Dirigent arbeitete bis zu Einnahme der ersten Gage ehrenamtlich. Die erste Gage erhielt der Musikverein in Overath nach der Fronleichnamsprozession die bis zum heutigen Tag noch vom MVM  mitgestaltet wird. Im Jahr 1989 verlie­ßen aus beruflichen Gründen der Diri­gent und einige wichtige Registerstim­men den Verein, so daß der  Musikverein wieder vor einem Neuanfang stand. 1989 übernahm Markus Reiman aus dem Stabsmusikkorps der Bundeswehr die musikalische Leitung. Seine unbe­fangene Art und seine Erfahrungen aus dem Stabsmusikkorps  machten bald aus dem jungen Musikverein ein harmonisch klingendes Blasorchester. Bei den jähr­lich stattfindenden Generalversammlun­gen werden die Auftritte und  andere Vorhaben besprochen und beschlossen. Viele kirchliche Auftritte, die Erntefeste in der Gemeinde Much und auch kleine­re Ständchen gehören zu den festen Auftritten des Musikvereins Marienfeld . Die  Konzerte im Oktober 1996 und im Mai 1998 aus Anlaß des 10-jährigen  Bestehens waren für den Verein ein großer Erfolg . Der Musikverein ist  somit ein kultureller Bestandteil der Gemeinde Much geworden.




Nur junge Gesichter in den Reihen des Musikvereins
Durchschnittsalter im Ensemble: 22,5 Jahre
kr Much.Ausschließlich  junge Ge­sichter finden sich in den Reihen des Musikvereins Marienfeld,  der sein lOjähriges Bestehen mit einem ab­wechslungsreichen Konzert  feierte. Gerade mal 22,5 Jahre ist laut Pro­grammzettel das  Durchschnittsalter der 30 Musikerinnen und Musiker. Und von den 17  Gründungsmitglie­dern des Vereins sind mit Bernd Fär-fers, Gabi Frings,  Johannes Frings, Josef Frings, Martina Mittelstedt, Thomas Neßhöver und  Katrin Stein-ke immerhin sieben auch heute noch aktiv. Bei dem  jugendlichen Alter ist es keine Frage, daß klassisch-an­spruchsvolle  Kompositionen nur an zweiter Stelle stehen und moderne, rhythmisch  mitreißende Stücke be­vorzugt werden. So auch an diesemsonnigen  Nachmittag, an dem, wie der erste Vorsitzende Johannes Frings witzelte,  „absichtlich etwas schneller gespielt wurde, weil der Durst immer  größer wurde". Nur ein Scherz, denn die Tempi, die der Dirigent Markus  Reimann in Jay Bocooks „Dances with Wolves", John Miles „Music", Mi­chael Jacksons „Earth Song" oder Ron Goodwins „Die tollkühnen Män­ner in ihren fliegenden Kisten5'  an­zeigte, waren sehr gut gewählt. Und bei den einzelnen Bläsergruppen  fie­len vor allem die Trompeten und Flü-gelhörner in Luc Distels  „Steady Beat" positiv auf. Der Beifall der zahl­reichen Zuhörer war  entsprechend großzügig und honorierte auch die nicht weniger  beachtlichen Leistun­gen der übrigen Musiker.



Lieber Harald Juhnke als Helmut Kohl
Mit  einer völlig neuen Bühnendekoration hatten die Much-Marienfelder  Karnevalisten die örtliche Turnhalle für die große Prunksit­zung  herausgeputzt. Vor einem Gemälde der Marienfelder Kirche und unter  großen Schriftzügen resi­dierte der Elferrat mit Präsident Dieter  Maffei an der Spitze. Den Je­cken im vollen, stimmungsgelade-nen Saal  präsentierten sie ein Pro­gramm, in dem sieh einheimische Originale und  Stars der rheinischen Karnevalistenszene abwechselten. Schon zu Beginn  animierte der Mu-sikverein  Marienfeld mit seinen kleinen und großen Musikanten die Zuschauer zum  Mitsingen. Dass bei einem bekannten Schlager - einer Gospelparodie -  als Refrain „Ha­rald Juhnke"erschallte (im Original heißt es  „Halleluja"). stimmte Jo­hannes Frings vom Musikverein froh: „Sie  hätten ja auch Helmut Kohl oder Gerhard Schröder wäh­len können", sagte  er zum Publi­kum, „aber Harald Juhnke ist eben unser Vorbild - nicht was das Trin­ken, aber was die Ehrlichkeit an­geht."
VOR NEUER KULISSE trat der Musik verein Marienfeld in der örtlichen Turnhalle auf.
(Bild: Jürgen Röhrig)



Marienfelder Aktion „Schuhe für den Kosovo" ein großer Erfolg
Leuchtende Kinderaugen reichen als Dankeschön

uto  Much.Auf eine sehr gu­te Resonanz in der Heimat stieß der Aufruf des  auf dem Balkan stationierten Haupt­feldwebels Johannes Frings (37),  Geld für die vom Krieg besonders betroffenen Kin­der im Kosovo zu  spenden. Ihn hatte die Tatsache be­troffen gemacht, dass die 120  Mädchen und Jungen des Bergdorfes Lescovac in der Nähe von Prizren bei  Winter­wetter mit völlig unzurei­chendem Schuhwerk zur Schule gehen  mussten.

Der  Musik verein Marien­feld und die katholische Kir­chengemeinde St. Maria  Himmelfahrt reagierten um­gehend auf seinen Hilferuf, Nach einer  Sonntagsmesse fand unter dem Motto „Schu­he für den Kosovo" eine  Tür­kollekte statt, die 2500 Euro erbrachte. Die Rhein-Sieg Rundschau  hatte zuvor über die gute Idee des Marienfel­der Soldaten berichtet und  die Nummer des Spenden­kontos veröffentlicht: (101 109 011 bei der Raiba Much, BLZ. 370 695 24). Auf dieses  "Konto gingen weitere namhafte Spenden ein. Die. Hauptschule Much  engagier­te sich ebenfalls und trug 500 Euro zusammen. Auf 4600 Eu­ro  addierte sich das Gesamt­ergebnis für den Kosovo. -' Häuptfeldwebel  Frings handelte schnell. Inzwischen haben  alle Schulkinder or­dentliches Schuhwerk an den Füßen. Und weil die  Marien­felder so großzügig spende­ten, konnten auch Kleinkin­der mit  festen Schuhen versorgt werden.

„Schuhe für den Kosovo",hieß die Marienfelder Aktion, bei der insgesamt ein Betrag von 4600 Euro zusammen kam.

Mit dem noch zur Verfügung stehenden  Geld soll zudem einem Wai­senhaus unter die Arme ge­griffen werden. Die  Hilfsakti­on der Marienfelder Bürger­schaft hat in Lescovac und  da­rüber hinaus großes Aufsehen erregt.

Die Mädchen und Jungen, scheu und zurückhaltend, dankten den deutschen Soldaten  mit leuchtenden Au­gen. Für Johannes Frings, der auf diesem Weg allen  Spen­dern in der Heimat „herzlich" dankt, wiegt das bescheidene  Verhalten der Kinder alle Mühen für die Beschaffung der Schuhe auf „Es  ist, als ob ich unseren Jonas in dem Schülergewimmel gesehen hätte",  beschrieb er in einem Telefongespräch mit seiner Ehefrau Anja seine  Ge­fühlslage. Seinen zweijähri­gen Sohn hat der Hauptfeld­webel wegen  des Kosovoein­satzes seit November nicht mehr gesehen.




Musikverein Marienfeld
Messe zu Gunsten der Kinder in Mazedonien
Wie Sie vielleicht wissen, befin­det sich unser 1. VorsitzenderJohannes Frings,seit  Novem­ber 2001 im Bundeswehrein­satz in Prizren, Mazedonien. Er  berichtete uns, dass im Win­ter viele Bergdörfer von der  Au­ßenweltabgeschnitten sind und sie oft keine Hilfe von außen  erreichen kann. In Lescovac, einem Bergdorf in der Nähe des  Stationierungsortes von Johannes Frings, wurde im Jahre 1999 eine  Schule von der deutschen KAFOR-Grup-pe behelfsmäßig wieder auf­gebaut.  In dieser Schule wer­den ca. 120 Kinder im Altern von  6 - 12 Jahren unterrichtet. Die Kinder bewältigen den be­schwerlichen  Weg zur Schule in alten, kaputten und zum Teil zu kleinen Schuhen. Da  ihre Eltern nicht die finanziellen Möglichkeiten haben, sie mit  geeignetem Schuhwerk auszu­statten, trat Johannes Frings mit der Bitte  an uns heran, ob es nicht möglich wäre für die Kin­der eine Sammlung  abzuhal­ten, um ihnen geeignetes Schuhwerk kaufen zu können. Um eine  größere Summe zu­sammenzubekommen, kam uns die Idee, dass wir eine  Mes­se gestalten und die Kollekte
für  diese Kinder verwenden könnten. Dieser Vorschlag wur­de von unserer  katholischen Pfarrgemeinde begrüßt. Mit ihr zusammen haben wir fürSonntag, den 24. Februar
2002 um 10.45 Uhr in der Kirche
von Marienfeldeine  Messe organisiert. Das anlässlich der Kollekte gesam­melte Geld wird  direkt an Jo­hannes Frings überwiesen und persönlich von ihm abgehoben.  Dieser Weg wurde von uns ge­wählt, da der Erwerb der Schu­he vor Ort  zum einen günstiger ist und zum anderen keine Transportkosten  entstehen. So wird sichergestellt, dass die von       Ihnen  und uns gespendeten Gelder in vollem Umfang den Kinder zugute kommen.  Wir würden uns sehr über Ihren Besuch und eine finanzielle  Un­terstützung fürdie Kinder in Ma­zedonien freuen. Wenn Sie unsere  Aktion unter­stützen wollen, an der Messe aber nicht teilnehmen können,  so besteht auch die Möglich­keit, einen finanziellen Beitrag auf unser  Konto 101 109 011 bei der Raiba Much (BLZ 370 695 24) zu leisten. Für  Ihre Unterstützung möch­ten wir uns, auch im Namen vonJohannes Frings,schon im Voraus bedanken.
Musikverein Marienfeld.
musikverein-marienfeld.de
Counter